12. August 2014
Aupair Alltag
Schon mehr als einen Monat pass ich jetzt schon ca. 45 Stunden die Woche auf Bray (1 Jahr) und Kienan (3 Jahre) auf. - Und ihr könnt mir glauben, langweilig wird einem da garantiert nicht.
Montags und Dienstags muss ich nur auf Bray aufpassen, da Kienan im Kindergarten ist. Die zwei Tage sind dann immer recht entspannt nach dem Wochenende.
Ungefähr so verlaufen meine Wochentage:
7 Uhr Aufstehen | Frühstück | Anziehen | Zähne putzen
8 Uhr Gasteltern gehen zur Arbeit | Pferde (von den Nachbarn) füttern
9 Uhr Rumtoben
10 Uhr Bray geht Schlafen | Kienan-Marie-Time
12 Uhr Lunch
13 Uhr Park | Strand
15 Uhr Baden
16 Uhr Movie | Chill-Zeit
Meine Gastmama kommt meist um 16 | 16.30 Uhr nach Hause oder arbeitet manchmal von zu Hause. Je nachdem variiert es von Tag zu Tag, wann ich fertig bin mit Arbeiten. Natürlich verläuft auch nicht jeder Tag genau so ab. Momentan ist Elena, meine Gastmutter, geschäftlich weg - was bedeutet, dass ich meist bis 18 Uhr auf die Kinder aufpasse oder länger.
Ich hab die Kinder schon so ins Herz geschlossen, dass allein die Vorstellung, sie irgendwann verlassen zu müssen, mich zum Heulen bringt. Aber darüber mach ich mir jetzt noch keine Gedanken und genieß einfach jeden Moment mit ihnen.
10. August 2014
6.Woche
Shellharbour & Bondi-Coogee Walk
Donnerstag Abend war ich mit ein paar Freunden in Wollongong mexikanisch essen und anschließend Eis essen. Am Freitag war ich wieder mit Marshall Surfen. Leider waren die Wellen ein bisschen zu groß für mich als Anfänger und dann ist auch noch das Band, welches mein Fuß mit dem Board verbindet, gerissen. Waren dann halt einfach so im Ozean schwimmen und haben eine Theoriestunde über Wellen gemacht haha. Danach haben meine Gasteltern noch Pizza bestellt und wir haben uns einen gemütlichen Abend gemacht.
Samstags war ich mit ein paar Freunden in Shellharbour shoppen und abends wollten wir dann am Strand ein Lagerfeuer machen, das Philippes Volleyball-Freunde organisiert haben, weil er am Sonntag gegangen ist. Tamarah und ich waren dann auch dort, aber Tamarah hatte so Angst, dass uns die Polizei erwischt, das wir dann zu ihr gegangen sind. Dort hatten wir dann eine Mädelsrunde und auch ein Lagerfeuer im Garten. Obwohl ich schon um 12.30Uhr zu Hause war, war es ein echt schöner Abend!
Sonntags bin ich nach Sydney gefahren, genauer gesagt nach Bondi. Dort habe ich mich mit Anna getroffen, einer anderen Holländerin und wir haben zusammen den Bondi-Coogee-Walk gemacht. Ein Wanderweg, der direkt entlang der Küste an wundschönen Buchten vorbeiführt. Wir haben viel geredet und waren dann anschließend noch was essen. Leider hab ich meinen Zug wegen 1 Minute verpasst, was bedeutete, dass ich eine komplette Stunde am Bahnhof warten musste. Ärgerlich, aber die Zeit ging dann auch schnell rum.
Ich hör zurzeit von immer mehr Aupairs, dass sie unzufrieden sind mit ihrer Familie, sich nicht Wohlfühlen, oder Heimweh haben. Zu dem jetzigen Zeitpunkt kann ich nur sagen, dass ich überglücklich mit meiner Familie bin. Ich fühle mich wie zu Hause und wurde auch von Anfang an als Familienmitglied aufgenommen. Nur bei dem Gedanken, irgendwann die Familie und vor allem die Kinder verlassen zu müssen, könnt ich heulen. Aber daran sollte ich jetzt noch nicht denken haha. Sind ja noch ein paar Monate. Auf jeden Fall kann ich mich bis jetzt nicht beklagen :-)
8. August 2014
5. Woche
Surfen & Rugby
Am Donnerstag war ich das erste Mal Surfen. Ein Freund der Familie, den ich schon von Geburtstagen und anderen Feiern kannte, hat mich abgeholt und wir sind an einen nahgelegenen Strand gegangen, von denen es hier genügend gibt. Da wir hier Winter haben, kühlt es abends ganz schön ab und es wird meist schon um 17 Uhr dunkel. Wir sind um 16 Uhr gegangen, weil ich ja davor noch arbeiten musste. Auf jeden Fall war das Wasser überraschend angenehm, sogar fast warm im Gegensatz zur Aussentemperatur. Surfen hat ganz gut geklappt, bin sogar zweimal aufgestanden. Dafür habe ich aber jetzt zwei blaue Knie haha.
Am Freitag Abend sind Philippe und Tamarah zu mir gekommen und wir haben einen Spieleabend gemacht. Am Samstag bin ich mit meinem Gastpapa und den Kiddies zum Rugby Game. An sich interessant, aber mir war einfach nur arschkalt und ich hatte zu dem Zeitpunkt wahrscheinlich auch schon Fieber, weil ich das komplette restliche Wochenende flach lag. Was ich dann am Sonntag gemacht hab, erübrigt sich.
4. Woche
Manly, Sydney
4. WOCHE (21. Juli - 27. Juli)
Unter der Woche ist soweit ich mich erinnern kann nichts Besonderes passiert. Dienstag Abend wie üblich Tennis und donnerstags sind wir dann mit ein paar Leuten vom Tennis in Wollongong ausgegangen. Am Samstag Abend waren Tamarah und ich wieder auf dem Sydney Pub Crawl, aber diesmal mit anderen Leuten. Am Sonntag war ich dann wieder in Sydney mit Elisa, einem anderen deutschen Aupair und noch paar Anderen, die wir in Manly getroffen haben.
Manly ist wunderschön, aber leider hatte ich vergessen meinen Akku in meine Kamera zu tun und deshalb konnte ich leider keine Bilder machen. Die Bilder oben sind letztes Wochenende entstanden.
7. August 2014
Mein erster Monat
Ich hab das große Glück direkt am Strand zu leben, in einem tollen Haus und das mit einer großartigen Familie, die ich schon sehr ins Herz geschlossen habe, besonders die Kinder.
Schon seit mehr als einem Monat bin ich nun in Australien und passe unter der Woche auf zwei super süße Jungs (1 Jahr & 3 Jahre) auf.
1. WOCHE (3. Juli - 6.Juli)
Am 3.Juli gings für mich los. Auf ins Abenteuer Australien.
Da Abschied wohl der schlimmste Teil bei einer so langen Reise ist, habe ich versucht es so schnell wie möglich hinter mich zu bekommen. Und obwohl man sich auf Australien und das was vor einem liegt freut, ist der Abschied schrecklich. Aber man kommt nicht drum rum.
Der 8-Stunden Flug nach Dubai war gefühlt ewig, aber einmal angekommen in Dubai, vergingen die 3 Stunden Aufenthalt und der darauffolgenden Flug sehr schnell. Als wir um 23 Uhr nachts in Dubai ankamen, waren es 40 Grad!
Am Freitag Abend in Australien haben mich dann meine Gasteltern mit einem Australien-Ballon und einem kleinen Gastgeschenk begrüßt. Haben uns sofort super verstanden. Als wir zu Hause ankamen, bin ich sofort ins Bett, weil ich todmüde war. Kienan (der größere auf den ich aufpasse) war am nächsten Tag total aufgeregt, mich endlich kennenzulernen und musste leider bis 12Uhr warten bis sein deutsches Aupair endlich aufgewacht ist.
Nach dem Frühstück ging's dann zu einer Verlobungsfeier, bei der ich echt coole Leute kennengelernt habe. Am nächsten Tag ging's dann zu einer Party bei den Nachbarn. Meine Gastmama hatte wohl ein bisschen zu tief ins Glas geschaut ;-)
2. WOCHE (7. Juli - 13. Juli)
Am Montag war dein mein erster offizieller Arbeitstag. Da die Gastmutter von zu Hause gearbeitet hat und die Gastoma auch noch da war, war das kein Problem. Momentan leben wir vorübergehend bei meiner Gastmama (Elena) und ihrem Ehemann bis das Haus in Cronulla fertig gebaut ist. Sharoon und Ray, Oma und Opa, gehen aber bald für ein halbes Jahr reisen und dann haben wir das Haus für uns, was kein Unterschied macht, weil wir es quasi jetzt schon für uns haben, da Oma und Opa in einem Apartment im Haus wohnen.
Ich stehe jeden morgen um 7 Uhr auf, länger geht auch nicht, da die Kinder ganz schön Lärm machen, und arbeite dann meistens bis ca. 16 Uhr. Viel Zeit zum Joggen, Schwimmen, etc. bleibt da nicht, da es um 17Uhr schon dunkel wird. Wir haben schließlich Winter.
Am Montag Abend bin ich mit dem Fahrrad am Strand entlang gefahren, um das erste Mal die wunderschöne Gegend zu sehen (Bilder folgen). Sonst hab ich unter der Woche nicht mehr viel gemacht, kannte ja auch noch keine Leute in meinem Alter.
Am Wochenende hab ich zwei deutsche Aupairs in Sydney getroffen. Da wir noch nicht in Cronulla wohnen, sondern 50km weiter südlich, braucht man mit dem Zug 1,5 Stunden nach Sydney. Elena's Schwester war so nett und hat mir angeboten bei ihnen zu schlafen, da wusste ich aber noch nicht, dass sie mir das ganze Haus überlassen haben, während sie im Kurzurlaub waren.
3. WOCHE (14. Juli - 20. Juli)
Montags war ich mit ein paar anderen Aupairs im Trampolin-Park. Es war echt schön, endlich mal Leute in meinem Alter kennenzulernen. Am Dienstag waren wir dann Tennis spielen, was beschissen war, weil es geregnet hat und ich so schlecht wie schon lang nicht mehr gespielt habe. Ich will es nicht auf den Boden, die nassem Bälle und den 10 Jahre alten Schläger schieben, aber dies hat bestimmt auch dazu beigetragen.
Die nächsten zwei Tage war ich krank. Meine Gastmama Elena hatte schon Magen-Darm und ich muss mich wohl angesteckt haben.
Am Freitag ging's mir zum Glück schon besser und ich bin freitags mit Tamarah (Holländerin) und den zwei deutschen Aupairs vom letzten Wochenende zum "Sydney pub crawl". Da zahlt man einen Preis und geht dann zu vier verschiedenen Bars und bekommt jeweils einen Drink. Jedenfalls war ich glaub noch nicht ganz fit, habe aber trotzdem bis 3 Uhr durchgehalten und hab dann wieder bei meiner Gasttante geschlafen. Tamarah kam auch mit, weil kein Zug mehr nach Hause gefahren wäre.
Am Samstag bin ich dann zu einer Shopping Mall gelaufen. Dumm nur, wenn man kein Geld dabei hat und den Code seiner Bankkarte nicht auswendig weiß. Australien ist definitiv ungeeignet zum Shoppen, zwar gibt es vereinzelt ein paar gute Geschäfte, aber kann man mit Deutschland nicht vergleichen. Haben letzten Samstag auch verzweifelt einen H & M gesucht und keinen gefunden, den den gibt's bis jetzt nur in Melbourne.
So viel zu meinen ersten drei Wochen..
13. April 2014
2. März 2014
Hallo Abitur - Ciao Leben
In 9 Tagen ist es soweit. - HILFE! -
Wir haben zwar jetzt noch eine Woche Ferien bevor es mit den
Prüfungen los geht, aber da ich bis jetzt nicht all zu viel
gelernt habe, muss ich in den Ferien richtig "pauken".
Da bleibt leider wenig Zeit
Fasching zu feiern, auf Partys zu gehen, Freunde zu treffen, Sport zu machen,...
Obwohl es nicht ganz so schlimm ist,
wie es vielleicht in der Überschrift rüber kommt,
- (aber ich hab momentan wirklich kein "Leben" mehr) -
gibt es natürlich durchaus tollere Sachen, wie man sich in den Ferien beschäftigen könnte.
Aber ich freu mich schon rießig, wenn der ganze Stress endlich rum ist,
die Zeit danach wird nämlich umso besser!
- Abi-Party, Abi-Fahrt, Abi-Scherz -
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